Verstärkung für Bibliothek und Archiv

 

Seit Jahren bemüht sich die Benediktinerabtei Michaelbeuern, die ihr anvertrauten Kulturgüter zu restaurieren, zu erschließen und vor allem auch in Ausstellungen zugänglich zu machen.

Da aus personellen Gründen eine systematische Katalogisierung der Sammlungen lange Zeit nicht möglich war, gibt es nun Einiges nachzuholen…

Vor etwa 10 Jahren begann P. Michael Eppenschwandtner im Bereich der Bibliothek, die vielen neueren Werke, die sich vor allem aus den Nachlässen der Mitbrüder oder auch aus Schenkungen im Laufe der Zeit angesammelt hatten, zu katalogisieren, und konnte bereits etwa 30000 Bände mit dem Bibliotheksprogramm „Bibliotheca plus“ erfassen.

Seit Anfang Februar hat er nun mit unserem neuen Mitarbeiter für Bibliothek und Archiv, Herrn Mag. Philipp Schreindl, Verstärkung erhalten.

Herr Schreindl führt derzeit vor allem die bereits von P. Michael begonnene vollständige Neuaufnahme des historischen Buchbestandes (von ca. 1500-1850) fort. Dabei handelt es sich insgesamt immerhin um mehr als 25000 Bände, die zu bearbeiten sind.

Jeder einzelne Band wird dabei aus dem Bibliotheksraum in den Arbeitsraum geholt, entstaubt, auf Schäden untersucht, mit einer Signatur versehen und in die Datenbank mit allen relevanten bibliographischen Daten aufgenommen.

Ein weiterer Aufgabenbereich von Herrn Mag. Schreindl ist das Stiftsarchiv, wo derzeit am Aufbau der Archivdatenbank (Programm „Faust“) gearbeitet wird und somit die ca. 4000 Urkunden erschlossen werden. Nach der Arbeit an den Urkunden, die voraussichtlich in wenigen Monaten abgeschlossen werden kann, stehen noch die etwa 7000 Nummern umfassenden Akten zur Aufnahme an, sowie das umfangreiche Schriftgut der letzten Jahrzehnte, das noch der Aufarbeitung harrt.

Auch im Bereich der Kunstsammlungen wurde inzwischen mit der Inventarisierung begonnen. Allerdings handelt es sich dabei um ein Vorhaben, das uns wohl noch längere Zeit beschäftigen wird.