Ostern 2019

Schafft den alten Sauerteig weg – das ist ein etwas ungewöhnlicher Osterwunsch, der vom hl. Paulus stammt.
Er spielt damit auf das jüdische Pessachbrauchtum an, zu diesem Fest nur ungesäuertes Brot zu essen und danach mit der Sauerteigkultur wieder neu zu beginnen und richtiges Brot zu backen.
Wer Ostern feiert, so kann man weiterdenken, kann nicht im alten Trott weiterleben, etwa das alte Schema von Unrecht und Rache, Hass und Vergeltung, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, von manch negativen Eigenschaften einfach weiterführen. Ostern ist das Fest der Erlösung, der Befreiung und des Neuanfangs in vielen Bereichen.
Die Lise von „altem Sauerteig“ kann ganz schön lang sein: Destruktive Gewohnheiten, alte Vorurteile, rückwärtsgewandte Kirchenbilder,
Politikstrategien auf dem Rücken von Sündenböcken…
Damit Ostern und damit neue Lebendigkeit, Hoffnung entsteht, braucht es wirklich die Aufforderung: Schafft den alten Sauerteig fort!
Dann ist Ostern wie ein gutes Brot: ein Genuss, eine Freude, die von innen kommt, die schmeckt und einfach gut tut.

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